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Bergaffe: Kärntner Startup für Outdoor-Bekleidung knackt 30.000 Euro bei Kickstarter-Kampagne

Outdoor-Allrounder-Jacke von Bergaffe. © Bergaffe
Outdoor-Allrounder-Jacke von Bergaffe. © Bergaffe

Eine Jacke für alles, was man draußen bei Kälte und Nässe unternehmen möchte. Mit dieser Idee hat das Kärntner Startup Bergaffe jetzt eine Kickstarter-Kampagne um ein neues Produkt gestartet. Ursprünglich war die 2014 gegründete Firma mit einem anderen Produkt ebenfalls auf der Crowdfunding-Plattform gelauncht. Damals sammelte man für ein Multifunktions-Tool für Snowboarder fast 27.000 Euro ein.

Weil man sich mit dem alten Produkt am Markt nicht durchsetzte, hat man unter der Marke Bergaffe nun einen neuen Anlauf genommen. Die Marke ist gleich geblieben, doch das Produkt ist jetzt ein anderes – eben jene Jacken und Hosen für Outdoor-Aktivitäten, die sich Kickstarter-Nutzer jetzt mit ihrer Unterstützung vergünstigt vorbestellen können. Ab 98 Euro kann man sich etwa die „Explorer Jacket“ bestellen, im regulären Handel soll sie dann rund 250 Euro kosten.

Fast 38.000 Euro beisammen

Innerhalb nur 24 Stunden hat Bergaffe das Funding-Ziel von 30.000 Euro überschritten und kann jetzt die Produktion der ersten Serie angehen. Ausgeliefert werden soll im September 2018. Da die Kampagne noch mehr als ein Monat läuft, könnte es sein, dass noch mehr Geld zusammenkommt. Aktuell hält man bei fast 38.000 Euro.

Die Bergaffe GmbH mit Sitz in Kärnten wurde 2014 gegründet. Die beiden Gründer Lukas Burger und David Dietrich haben sich dieses Jahr das Team mit der Agentur Sternenklar von Mark Strohecker und Harald Jörg erweitert. Bei der Produktion der Outdoor-Bekleidung kooperieren sie mit der Firma Northland Professional.

Kein leichtes Spiel

Über erfolgreiche Crowd-Kampagnen hört man oft. Aber auch wenn Funding-Ziele erreicht wurden, heißt das nicht, dass die Ware auch produziert und geliefert wird. HelloPlant aus Österreich etwa hat dieses Jahr seine Kampagne gestoppt, auch nachdem das Ziel von 30.000 Euro weit übererfüllt worden war. Die Macher hatten das Funding-Ziel sehr niedrig angesetzt, am Ende aber dann doch nicht die eigentlich mehr als 100.000 benötigten Euro eingesammelt (Trending Topics berichtete).

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