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Baywatch-Star Carmen Electra springt auf den NFT-Hype auf

© Carmennft.com

Alles, was vermarktet werden kann, wird auch vermarktet werden. Diesem ungeschriebenen Gesetz Hollywoods folgt die mittlerweile 49-jährige Schauspielerin („Baywatch“) und Model Carmen Electra – und führt sie in den relativ jungen Bereich von Non-Fungible Tokens (NFTs). Die Crypto-Token, die den Besitz an einem Kunstwerk (und anderen Dingen) auf eine Blockchain schreiben und somit bestätigen, sind in den letzten Wochen in der Kunst- und Kulturwelt das neueste heiße Ding – und erobern nun auch Electras Körper.

Ok, ganz so wild ist dann am Ende auch nicht. Jedenfalls hat sich Electra mit dem NFT-Sammler @Jeffbezos4skin zusammen getan, um digitale Kunstwerke per Online-Auktion zu verkaufen – und zu ersteigern gibt es da auch die Möglichkeit, das Dekolleté zu Werbezwecken oder zur Darstellung einer anderen individuellen Nachricht samt Logos oder Unternehmensnamen verwenden zu dürfen. Die Aktion soll einen „Schauplatz für Werbezwecke im NFT-Raum“ bieten.

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Für wohltätige Zwecke

Die Aktion findet zum Glück nicht nur aus reiner Lust am NFT-Hype und purer Gewinnorientierung statt, immerhin soll ein Teil des Erlöses der Breast Cancer Research Foundation der Wohltätigkeitsorganisation Stand Up To Cancer gespendet werden. Einen Seitenhieb auf ihren Ex-Ehemann Dennis Rodman gibt es auch gleich oben drauf: „Meine NFTs sollen nicht nur Ihre Sinne stimulieren, sondern Ihnen auch Geld bringen, das Sie nebenbei bemerkt viel länger als meine Ehe mit Dennis Rodman genießen werden“, so die Schauspielerin in einer Presseaussendung.

Auch dieses Beispiel zeigt, welch bunte Blüten der NFT-Hype treibt. Mittlerweile sind bereits zahlreiche Künstler, darunter etwa Eminem oder Kings of Leon, auf den Trend aufgesprungen. Die Hoffnung ist, durch die Token, die an Werke gekoppelt werden, eine neue digitale Einnahmequelle für Künstler zu schaffen. Alleine in Österreich haben Gründer in den letzten Wochen mit portal, artéQ und Mintastic gleich drei neue NFT-Marktplätze gestartet. Nun bleibt abzuwarten, wer sich in dem neuen Markt durchsetzt – und ob es überhaupt ein Markt ist.

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