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Batteriediagnose-Startup Aviloo bekommt EU-Förderung für grüne Projekte

Die beiden Gründer Nikolaus Mayerhofer (l.) und Wolfgang Berger. © Aviloo
Die beiden Gründer Nikolaus Mayerhofer (l.) und Wolfgang Berger. © Aviloo

Zwei österreichische Unternehmen dürfen sich über Geld vom europäischen Innovationsrat freuen. Aviloo und Livin Farms bekommen als einzige österreichische Vertreter einen Teil der insgesamt 307 Millionen Euro.

Die Summe müssen sich 64 Startups und Klein- und Mittelunternehmen aus der Europäischen Union teilen. Voraussetzung: Die Unternehmen müssen „zu den Zielen des europäischen Grünen Deals und des europäischen Aufbauplans beitragen“. „Die ausgewählten Vorschläge reichen von bahnbrechenden Lösungen für die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt und den maritimen Sektor bis hin zu fortgeschrittenen Werkstoffen und Technologien für das Internet der Dinge“, heißt es auf der österreichischen Nachrichtenseite der EU-Kommission.

Aviloo: Batterietest für E-Autos

Aviloo sitzt in Niederösterreich und testet und bewertet mit Hilfe von Machine Learning-Algorithmen die Qualität der Batterie im Auto. „Wir zeichnen große Datenmengen der Batterie auf, beispielsweise Spannung und Temperatur. Diese riesigen Datenmengen werden per Mobilfunk an unser Backend übertragen und in die Cloud übertragen. Letztlich erlauben uns dann Machine Learning-Algorithmen Rückschluss auf den ‚State of Health‘, also den Gesundheitszustand der Batterie“, erklärte Gründer Wolfgang Berger 2019 gegenüber Trending Topics. 2,3 Millionen Euro betrug die Förderung.

Livin Farms als zweiter Vertreter

Das zweite österreichische Unternehmen, dass sich über einen Zuschuss freuen darf, ist Livin Farms. Seit vielen Jahren arbeitet das Unternehmen an Insektenfarmen, mit der Förderung soll ein Projekt zur industriellen Mehlwurmzucht vorangetrieben werden. Trending Topics hat hier berichtet.

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