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Balderton Capital mit frischen 560 Mio. Euro für europäische Startups

Bernard Liautaud, Carlotta Riganti, Rana Yared, Georgia Forbes und David Thévenon von Balderton Capital. © Balderton Capital
Bernard Liautaud, Carlotta Riganti, Rana Yared, Georgia Forbes und David Thévenon von Balderton Capital. © Balderton Capital

Etwa vier Milliarden Euro hat der VC Balderton Capital mit Hauptsitz in London seit der Gründung im Jahr 2000 in 230 europäische Tech-Firmen investiert – und jetzt kommen weitere 560 Millionen Euro dazu, die in den nächsten Jahren in europäische Early-Growth-Startups, typischerweise in der Series A, investiert werden. Pro Unternehmen sind seitens Balderton damit Runden zwischen 20 und 40 Millionen Euro möglich – sowohl für neue Firmen als solche, die bereits im Portfolio stehen.

Und das Portfolio ist durchaus beeindruckend, immerhin hat Balderton bereits etwa in Aircall, Contentful, Depop, GoCardless, Infarm, Labster, Revolut, Darktrace, Flywire, Graphcore oder Truecaller investiert. Das frische Geld soll unabhängig von Verticals investiert werden, um Kern stehen „Europas vielversprechendste zukünftige globale Leader“, deren Unternehmen mit Risikokapital ausgestattet werden sollen.

Wachstumschance von 50 Milliarden Dollar

„Wir prognostizieren allein in Europa in den nächsten drei Jahren eine Wachstumschance von 50 Milliarden Dollar, und wir wollen die erste Wahl für diese ambitionierten Gründer sein“, so Managing Partner Bernard Liautaud in einer Aussendung. Klar: Natürlich muss sich Balderton nicht nur gegen die starken Investoren aus den USA und China positionieren, sondern auch gegen europäische VCs, die große Marktchancen wittern.

Wie berichtet haben gute Gründer derzeit quasi die Wahl, welche Investoren sie nehmen, und müssen sich nicht wie vor einigen wenigen Jahren in Europa über Anschlussfinanzierungen Sorgen machen. Bei Balderton argumentiert man mittlerweile mit einer gesunkenen Abhängigkeit vom US-Markt. „Die Anzahl der Deals zwischen 5 und 50 Millionen Dollar in Europa wächst von Jahr zu Jahr, wobei die Anzahl der Deals in diesen Bereichen nun schneller wächst als in den USA. Vor zehn Jahren gab es in den USA fünfmal so viele Venture-Deals wie in Europa. Heute hat sich dieses Verhältnis mehr als halbiert“, heißt es aus London.

Es gab nie eine bessere Zeit, Startup-Gründer in Europa zu sein

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