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Medikamentenforschung: Neuer Fonds soll früh Life-Science-Projekte finanzieren

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Bis zu 60 Millionen Euro für den Zeitraum von fünf Jahren: Mit dem KHAN-I Fonds gibt es ein neues Finanzierungsvehikel für die Frühphasenfinanzierung im Life-Sciences-Bereich – genauer gesagt für die Entwicklung von neuen Medikamenten. Das Austria Wirtschaftsservice (aws) beteiligt sich im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und des Österreichfonds mit 13,2 Millionen Euro an dem neuen Fonds, der von der Khanu Management GmbH aus Dortmund geleitet wird.

Ziel ist, innovative Arzneimittelentwicklung von vorwiegend österreichischen und deutschen Forschungseinrichtungen finanziell zu unterstützen. Neben der aws sind auch der Europäische Investitionsfonds (EIF) mit Sitz in Luxemburg und die Max-Planck-Förderstiftung an Bord. In Österreich wurde für den Fonds eine eigene Tochterfirma, die wings4innovation GmbH (w4i), errichtet. Diese ist für die Suche und Durchführung von Arzneimittel-Entwicklungsprojekten zuständig.

Mit der Teilnahme an dem Fonds solle die „internationale Wettbewerbsfähigkeit des LifeScience-Standorts Österreichs“ ausgebaut werden, heißt es seitens Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Im Land gibt es immer wieder erfolgreiche Startups und Unternehmen in dem Bereich – etwa Hookipa (IPO in New York), PhagoMed (kürzlich 1,5 Mio. Euro Investment), Marinomed (IPO in Wien) oder ViraTherapeutics (Exit an Boehringer Ingelheim).

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