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AustrianStartups stellt 36 Forderungen an die Politik, um Standort „wettbewerbsfähig“ zu machen

Markus Raunig tritt die Nachfolge von Christoph Jeschke an. @ Sebastian Popp
Markus Raunig tritt die Nachfolge von Christoph Jeschke an. @ Sebastian Popp

Die Zeit von Wahlkämpfen ist auch die Zeit für Forderungen an die nächste Regierung. Das weiß man auch beim Verein AustrianStartups, der am Dienstag Abend im Rahmen seines Stammtisch-Events im Wiener Coworking Space sektor5 seine neue Agenda präsentiert hat. In dem Visionspapier finden sie viele Punkte, die in der Startup-Szene seit Jahren gewünscht werden – etwa die Vereinfachung der Gewerbeordnung, die Incentivierung von Privatinvestoren für Beteiligungen an Jungfirmen oder ein unbürokratisches Startup-Visum.

Insgesamt sind es 36 Punkte geworden (siehe Liste unten), die AustrianStartups-Geschäftsführer Markus Raunig gemeinsam mit rund 50 Vertretern der Szene ausgearbeitet hat. Dieser vorläufige Forderungskatalog ist nicht in Stein gemeißelt und soll nun in den nächsten Wochen laufend aktualisiert werden bzw. um Inputs aus der Community erweitert werden. Geplant ist auch, die Agenda Vertretern von Parteien zu übergeben.

Die 36 Forderungen an die Politik

Derzeit liegen 36 Forderungen in den Bereichen „(Aus)Bildung“, „rechtliche Rahmenbedingungen“, „Risikokapital“, „Förderungen“, „Standort“ und „politische Ebene“. Wir würden jetzt gerne von euch wissen, welche der Punkte euch am wichtigsten sind (es können 5 Stimmen abgegeben werden). Wer eigene Ideen hat, die nicht in der Liste vorkommen, postet sie einfach in die Kommentare.

„An Boden verloren“

Die vielen Forderungen sind aus Sicht von AustrianStartups notwendig. „Das Ökosystem ist besonders in Wien und einigen anderen Landeshauptstädten deutlich gewachsen und das Startup-Paket der Regierung hat zumindest stellenweise positive Akzente gesetzt. Wenn man allerdings einen Blick auf Regierungsinitiativen in Frankreich oder Estland wirft, dann wird schnell klar, dass wir im internationalen Vergleich trotzdem an Boden verloren haben“, sagt Raunig. „Um als Startup-Standort wettbewerbsfähig zu sein, müssen auch wir es schaffen, in den nächsten zwei Jahren mehr voranzubringen, als wir es in den gesamten 20 letzten Jahren geschafft haben.“

Wie Vertreter von Parteien auf die Forderungen reagieren, wird sich jedenfalls bald zeigen.

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