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Atomico 5: Neuer Fonds mit 820 Millionen US-Dollar Volumen angekündigt

© Atomico
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Der Wagniskapitalgeber Atomico kündigte heute einen neuen Fonds namens „Atomico 5“ an. Der soll vor allem für Partnerschaften mit europäischen Gründern mit Serie A-Status und darüber hinaus eingesetzt werden. Mit einem Fondsvolumen von 820 Millionen US-Dollar will Atomico aber auch weiterhin „in die Serien B und C in Breakout-Unternehmen“ investieren.

Atomico arbeite „mit ehrgeizigen Gründern zusammen, die – in allen Bereichen unserer Gesellschaft und Wirtschaft – positive, transformative Veränderungen bewirken und dabei Gewinner und Sektordefinitoren der Kategorie bilden“ würden. Der Kapitalgeber glaube weiterhin, „dass Unternehmer die ultimativen Spielveränderer sind“. Sie würden Risiken eingehen und Grenzen überschreiten , „um die Welt zugunsten von etwas Besserem für so viele Menschen wie möglich neu zu verdrahten“.

Mehr Kapital als erwartet

Was etwas hochgestochen klingt, fußt aber immerhin auf einer Menge Wagniskapital. Atomico 5 ist überzeichnet und hat deutlich über dem angestrebten Ziel von 750 Millionen US-Dollar geschlossen. Dadurch erhöht sich auch der Gesamt-AUM (Assets under management; verwaltetes Vermögen, Anm.) von Atomico auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Man sei „stolz darauf, eine zunehmend diversifizierte institutionelle Investorenbasis zu haben, die der Atomico-Vision entspricht und „von der Stärke der europäischen Technologie genauso begeistert ist“.

Atomico 5: Bekannte internationale Anleger

Zu den Anlegern dieses Fonds gehörte laut Atomico eine Mischung aus bestehenden und neuen globalen institutionellen Anlegern. Darunter befinden sich Pensionsfonds, Dachfonds, Staatsfonds, Versicherungsunternehmen, Stiftungen, Banken, Family Offices und staatlich unterstützte Unternehmen aus der ganzen Welt. Weiters heißt es in der Ankündigung: „Viele der erfolgreichsten Unternehmer Europas haben unsere Mission ebenfalls unterstützt. Zu uns gesellten sich eine Reihe von Gründern und frühen Teammitgliedern einiger der bekanntesten Startups Europas des letzten Jahrzehnts – darunter Adyen, Klarna, Transferwise, Spotify, Skype, Supercell und Zoopla -, die als Einzelpersonen (in den Fonds, Anm.) investiert haben“.

Gute und richtige Aussichten

In diesem Jahrzehnt würden technologische Durchbrüche es den Gründern zunehmend ermöglichen, sich schwierigeren Problemen zu stellen. Während die globalen Herausforderungen größer geworden sind, seien auch die Ambitionen der europäischen Gründer größer geworden – und die möglichen Belohnungen. Atomico: „Wir glauben, dass viele der dauerhaften Unternehmen im Wert von mehreren Milliarden Dollar in diesem Jahrzehnt diejenigen sein werden, die sich mit diesen neuen und schwierigeren Problemen befassen“.

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Das sehen andere Risikokapitalgeber ähnlich. Der Northzone-Partner Paul Murphy (ehemaliger Dots-Mitgründer) meinte bereits vergangenes Jahr, dass es nie besser für europäische Tech-Unternehmen ausgesehen habe: „Die Start-up-Ökosysteme jenseits des Silicon Valley haben sich in den letzten Jahren in Bezug auf Qualität, Größe und einer Fülle von erfahrenen Gründern sowie in Bezug auf größere Kapitalressourcen grundlegend verändert. Es gab nie eine bessere Zeit für Technologieunternehmer in Europa“.

Northzone kündigte damals an, einen neuen Fonds in Höhe von einer halben Milliarde Dollar zu launchen. Atomico zieht nun mit noch mehr Kapital nach – die Voraussagungen scheinen sich zu bewahrheiten.

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