Channel

Crypto

Interview

artèQ: Neues österreichisches NFT-Auktionshaus setzt auf Ethereum und startet im Mai

© artèQ
© artèQ

Auch in Österreich ist die Startup-Szene mittlerweile auf den Hype um so genannte Non-Fungible Tokens (NFT) aufgesprungen. Nachdem zuletzt das Startup portal (wir berichteten) an den Start gegangen ist, um eine Online-Plattform für künstlerisch wertvolle NFTs in den Markt zu bringen, folgt nun das nächste Projekt: artèQ. Hinter dem Auktionshaus für NFTs steht die Digital First GmbH rund um Internet-Unternehmer Farbod Sadeghian, der uns schon einmal im Zuge des Innovation Builders The PixelBeat begegnet ist (mehr dazu hier).

artèQ nun soll „demokratischen und sicheren Raum zur Monetarisierung kreativer Arbeit“ schaffen und die altbekannten Mittelsmänner, die bisher die Kunstwelt dominierten, ausschalten – ganz im Sinne des Grundgedankens der Blockchain. Wie man an dem neuen NFT-Auktionshaus trotzdem Geld verdienen will, erklärt Managing Director Michael Kowatschew im Interview.

Trending Topics: Warum braucht es NFTs im Kunstbereich? Was ändern sie im Unterschied zum klassischen Auktionsmodell?

Michael Kowatschew: NFTs bieten Kunstsammler:innen die Möglichkeit, digitale Kunst sicher zu bewerten, zu kaufen und zu tauschen. Mit arteQ wollen wir auch traditionellen Künstler:innen diesen neuen Markt zugänglich machen, indem wir sie mit digitalen Künstler:innen zusammenbringen und so das Beste aus beiden Welten vereinen.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell von artèQ?

arteQ ist ein NFT-Auktionshaus, das traditionelle Kunst in die digitale Welt bringt. Neben unserem Marktplatz bauen wir einen NFT-Fund auf, über den wir Anleger:innen ermöglichen, in die Erstellung der NFTs zu investieren, um sich so Anteile an digitalen Kunstwerken  zu sichern.

Wie hoch ist die prozentuelle Kommission, die artèQ einbehält? Was passiert bei Sekundärverkäufen?

Bei Künstler:innen, die über arteQ lediglich verkaufen wollen, bekommt arteQ eine Kommission von 15%. Wenn wir im gesamten Prozess (d.h. auch in der Digitalisierung der traditionellen Kunstwerke) unterstützen, beträgt die Kommission 30% bis 50%. Bei Sekundärverkäufen teilen sich die Künstler:innen mit arteQ weitere 10%.

Was steckt hinter dem Krypto-Trend der Non-Fungible Tokens, Jürgen Höbarth?

Wie werden die Künstler:innen ausgewählt?

Die Künstler:innen werden zu Beginn vom arteQ Team und Partner:innen ausgewählt. Bald wird es aber auch die Möglichkeit geben, sich direkt für einen Zugang zu arteQ zu bewerben.

Wie sieht die User Acquisition aus, woher kommen die potenziellen Käufer der NFTs?

User Acqusition wird bei uns vor allem über digitales Marketing laufen und wir sind in sozialen Medien jetzt schon sehr aktiv. Ab Mai gehen wir ganz stark in die Akquise, da wir dann unsere Plattform zu Ende entwickelt haben und am 21. Mai schon unsere erste Auktion starten. Diese Auktion wird sowohl digital zu sehen sein als auch in der Desiderio N°1 Gallery in der Johannesgasse 17.

Auf welche Blockchain-Technologie setzt ihr?

Wir setzen hier auf Ethereum.

Portal: Wiener Gründer starten NFT-Marktplatz für digitale Kunst mit Kryptowährungen

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen
Promotion

Mehr von Trending Topics