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Anonymous attackiert Elon Musk wegen Krypto-Tweets

Tesla-Technoking Elon Musk hat mit seinen Tweets den Krypto-Markt in den vergangenen Monaten immer wieder auf den Kopf gestellt. Noch im Jänner hat Musk seine Liebe zu Bitcoin kundgegeben, was den Kurs der Währung massiv angetrieben hat (Trending Topics berichtete). Mittlerweile hat sich der Tesla-Chef aber etwas von Bitcoin abgewandt, die digitale Währung sei zu umweltschädlich. Die entsprechenden Tweets haben wiederum einen Absturz am Krypto-Markt ausgelöst (Trending Topics berichtete). Mit seinen Tweets hat sich Musk nun einen möglicherweise mächtigen Feind gemacht: die berüchtigte Hackergruppe Anonymous.

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„Krypto-Spielchen zerstören Leben“

Im Video auf dem laut eigenen Angaben wichtigsten Anonymous-Kanal @YourAnonCentral greift die Gruppe Elon Musk verbal an. Ihr zufolge haben Kleinanleger, die dem Krypto-Hype gefolgt sind, durch die Tweets viel Geld verloren. „Die Spielchen, der du mit dem Krypto-Markt spielst, haben Leben zerstört“, heißt es in dem Video. Auch andere Vorwürfe richtet die Gruppe an den Multimilliardär. Auch wenn er bislang unter den Superreichen einen positiven Ruf genossen habe, sei er in Wahrheit nur ein weiterer „narzisstischer reicher Kerl“, der verzweifelt nach Aufmerksamkeit suche.

Einen besonderen Fokus legt Anonymous auf die Arbeitsbedingungen bei Tesla. Mitarbeiter in Musks Fabriken müssten seit Jahren unter unerträglichen Arbeitsbedingungen leiden. Auch bringt die Hackergruppe die Kinder ins Spiel, die in Lithium-Minen in Afrika oder Südamerika Rohstoffe für die Batterien der Tesla-Fahrzeuge schürfen würden. Auch den Ursprung von Musks Reichtum kritisiert die Gruppe. Sein Vater hätte eine Smaragdmine in Afrika besessen und stark vom südafrikanischen Apartheid-Regime profitiert. Auch wirft Anonymous Musk vor, kein erfinderischer Geist zu sein, sondern sich nur bei Tesla eingekauft zu haben.

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Anonymous: „Erwarte uns“

Auch im Bereich Umweltfreundlichkeit hat Anonymous wenig freundliche Worte für den selbsternannten Tesla-Technoking. Das von dem Autohersteller in Bitcoin investierte Geld stamme „höchstwahrscheinlich“ vor allem aus den verkauften CO2-Zertifikaten – also Geld der Regierung. Zudem sei die Erkenntnis, dass das Bitcoin-Mining viel Energie verbrauche, schon länger bekannt. Musk habe hier nur Unwissenheit vorgetäuscht.

Konkrete Maßnahmen gegen Elon Musk kündigt Anonymous in dem Video nicht an, jedoch hören sich die Ansagen durchaus bedrohlich an. „Du denkst vielleicht, dass du die klügste Person im Raum bist, aber jetzt hast du dein Gegenstück getroffen. Erwarte uns“, heißt es beim Abschluss des Videos. Musk selbst hat sich bislang auf Twitter noch nicht zu dem Video geäußert.

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