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Andys.cc: Das steckt hinter der neuen Coworking-Space-Kette aus Österreich

Bei Andys.cc in der Wiener Gumpendorfer Straße. © andys.cc
Bei Andys.cc in der Wiener Gumpendorfer Straße. © andys.cc

Eigentlich gibt es Andy gar nicht. Zumindest nicht als leibliche Person. Andy ist lediglich ein Name, der der neuen Coworking-Space-Kette des Unternehmers Marcus Weixelberger Persönlichkeit einhauchen soll. Weixelberger, der im November 2018 nach rund 20 Jahren aus dem von ihm mitgegründeten IT-Unternehmen Gekko it-solutions ausgestiegen ist, will mit Andys.cc eine Coworking-Space-Kette „made in Austria“ aufbauen.

„Unsere Zielgruppe sind Unternehmer, die Unterstützung bei der Vernetzung brauchen“, heißt es seitens Andys.cc. Seit der Gründung 2018 hat es das Unternehmen auf vier Standorte in Wien mit einer Bürofläche von insgesamt mehr als 1.000 Quadratmetern geschafft. Neben den Standorten im 2., 6. und 23. Bezirk kommt diese Woche der vierte Coworking Space dazu. Dazu hat Andys.cc das ehemalige „Treibhaus“ am Getreidemarkt im 1. Bezirk, das bisher vom Österreichischen Gewerbeverein betrieben wurde, übernommen. Nach dem Rebranding heißt es jetzt „ÖGV House of Entrepreneurs – powered by Andys.cc“.

Freebiebox und Baningo sind eingezogen

Die Zielgruppe von Andys.cc unterscheidet sich nicht wesentlich von jenen, die internationale Anbieter wie WeWork, Talent Garden oder IWG (= Regus, Spaces) ansprechen wollen. Neben Freelancern, Außendienstmitarbeitern und kleineren Firmen sind mittlerweile auch zwei bekannte Startups bei Andys.cc eingezogen: Freebiebox von Moritz Lechner und Baningo rund um Geschäftsführer Maximilian Nedjelik. Dass Freebiebox in den Coworking Space gezogen ist, verwundert dabei kaum. Denn Weixelberger hat bei der Firma des jungen Gründer als Business Angel investiert.

+++ Inside Freebiebox: Ein junger Gründer zwischen Schule und Startup-Büro +++

Andys.cc-Gründer Marcus Weixelberger. © Andys.cc
Andys.cc-Gründer Marcus Weixelberger. © Andys.cc

Preislich unterscheidet sich Andys.cc wenig von anderen Anbietern. Hier die Preisstruktur zur Übersicht:

  • Flex Access: 180 Euro/Monat (inkl. 1 Stunde Meeting-Raum/Monat; Zutritt nur werktags)
  • Fix Desk: 330 Euro/Monat (inkl. 1 Stunde Meeting-Raum/Monat und eigenem Schließfach, Zutritt 24/7)
    Private Office: ab 450 Euro/User/Monat (inkl. 2 Stunden Meeting-Raum pro User/Monat, Zutritt 24/7)

Wer eine der Mitgliedschaften bezahlt, hat die Möglichkeit, gegen Aufpreis das so genannte „Flex-Access Everywhere“-Angebot in Anspruch zu nehmen (regulär 100 Euro/Monat, aktuell rabattiert auf 50 Euro). Dann erhält er man Zugang zu den Flex-Bereichen an allen Standorten. Dass WLAN, Drucker, Scanner, Kaffee, Tee, Obst und Snacks in den Preisen inkludiert ist, versteht sich heute für Coworking Spaces fast von selbst.

Andys.cc hat dabei große Pläne, das Netzwerk an Standorten rasch auszubauen. Bis März 2020 wird soll die Anzahl der Standorte auf insgesamt 12 ansteigen.

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