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Amabrush: Die 10-Sekunden-Zahnbürste eines Österreichers sammelt mehr als 3 Millionen Euro

Eher wie eine Zahnspange als eine Zahnbürste. © Amabrush
Eher wie eine Zahnspange als eine Zahnbürste. © Amabrush

26.832 Unterstützer haben auf Kickstarter zusammen exakt 3.198.516 Euro springen lassen, damit die vollautomatische Zahnbürste Amabrush von Gründer Marvin Musialek Realität wird. Amabrush verspricht den Vorbestellern eine Mischung aus Zahnbürste, Zahnspange und Schnuller, mit der man in zehn Sekunden seine Zähne reinigen kann. Das Gerät, dass man sich derzeit pro Stück um 89 Euro (inklusive Ladegerät und Zahnpasta-Kapsel) bestellen kann, soll jetzt in Produktion gehen und ab August bei an die Kunden ausgeliefert werden.

Das Projekt ist mit der Funding-Summe unter den Top 30 aller Kickstarter-Kampagnen. Die Amabrush-Kampagne startete am 5. Juli und sammelte innerhalb eines Monats den spektakulären Betrag.

Weitere Vorbestellungen auf Indiegogo

„Wir sind sprach und überwältigt, dass wir die Kampagne heute beenden und 6.000 Prozent mehr als ursprünglich geplant bekommen haben“, heißt es seitens Amabrush. Urpsürnglich war ein Ziel von 50.000 Euro avisiert worden, das bei weitem übertroffen wurde. Weil die Nachfrage so groß ist, hat das Team beschlossen, weitere Vorbestellungen via Indiegogo anzunehmen. Wer dort eine Bürste ordert, soll sie im Februar 2018 geliefert bekommen.

Hinter Amabrush stecken CEO Marvin Musialek aus Wien, der 2015 einen Prototypen entwarf und heute in San Francisco lebt, der Biomedizin-Ingenieur Alexander Stummer und der Techniker Martin Forstenpointner. Der Zahnarzt Hady Haririan, der in der Universitätszahnklinik an der Medizinischen Universität Wien tätig ist, berät das Team, das verteilt sich zwischen Wien, Deutschland und den USA arbeitet. Amabrush hat eigenen Angaben zufolge Förderungen von der österreichischen Regierung, der EU und institutionellen Investoren erhalten.

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