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Amabrush: Startup von Österreichern will die Zahnbürste neu erfinden – und erobert Kickstarter

Amabrush will die Revolution im Badezimmer. © Amabrush
Amabrush will die Revolution im Badezimmer. © Amabrush

Eigentlich wollten sie nur 50.000 Euro für die Neuerfindung der Zahnbürste, mittlerweile sind es mehr als 440.000 Euro geworden: Das österreichische Team des Startups Amabrush erobert derzeit die Kickstarter-Community mit einem Produkt, dass ab Dezember 2017 für eine kleine Revolution im Badezimmer sorgen soll.

Anstatt sich mit einer analogen oder elektrischen Zahnbürste die Beißerchen zu reinigen, soll man sich künftig eine Art Zahnspange mit beweglichen Borsten in den Mund stecken. Aus einem angesteckten Behälter kommt das Zahngel. Und das Beste an der ganzen Sache: Eine gründliche Reinigung soll nur zehn Sekunden dauern und damit viel Zeit sparen.

Wer sich das Gadget bestellen will, der zahlt derzeit bei Kickstarter mindestens 70 Euro ein und bekommt dann eine Amabrush aus der ersten Charge. Einmal Kunde, soll man dann auch noch ein Abo abschließen können, damit man Zahnpasta (3 Euro) und Borsten (6 Euro) zum Austauschen regelmäßig nach Hause geliefert bekommt. Der integrierte Akku soll übrigens ein Monat lang halten, aufgeladen wird kabellos über den Qi-Standard – bei elektrischen Zahnbürsten ist das drahtlose Laden bereits seit Jahren Standard.

Österreichisches Gründerteam

Hinter Amabrush stecken CEO Marvin Musialek aus Wien, der 2015 einen ersten Prototypen entwarf und heute in San Francisco lebt, der Biomedizin-Ingenieur Alexander Stummer und der Techniker Martin Forstenpointner. Beraten wird das Team von Zahnarzt Hady Haririan, der in der Universitätszahnklinik an der Medizinischen Universität Wien tätig ist. Das Team verteilt sich zwischen Wien, Deutschland und den USA und hat eigenen Angaben zufolge Förderungen von der österreichischen Regierung, der EU und institutionellen Investoren erhalten.

Magnetic Connection

Zahnbürsten dürften es österreichischen Gründern angetan haben. Mit Playbrush ist vor zwei Jahren ein Startup von Gründern aus Wie an den Start gegangen, dass die Kinderzahnbürste zum Steuergerät für Smartphone-Spiele macht. So sollen Kinder dazu gebracht werden, länger und gründlicher zu putzen.

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