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2 Minuten 2 Millionen

Michael Altrichter und der Pixelrunner-Deal: „Plakate schaut ja keiner mehr an.“

Michael Altrichter investierte auch in Folge zwei gemeinsam mit dem Business Angel-Netzwerk Startup300. © Puls 4
Michael Altrichter investierte auch in Folge zwei gemeinsam mit dem Business Angel-Netzwerk Startup300. © Puls 4

Der erste selbststeuernde Landschafts-Printer der Welt, der Pixelrunner, überzeugte heute Abend bei der Puls4 Startup-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ die Investoren. 200.000 Euro investierte Michael Altrichter mit Unterstützung des Business Angel-Netzwerkes startup300 in das Projekt. Der Pixelrunner druckt Motive wie Bilder oder Firmenlogos in Farbe oder Schwarzweiß auf (fast) jeden Untergrund wie etwa Asphalt oder Gras – und das in einer Dimension, die gleich mehrere Fußballfelder umfassen können. „Pixelrunner hat eine glasklare Chance auf die Marktführerschaft. Durch die Technologie entsteht ein völlig neues Marktsegment. Die gesprühten Logos können selbst auf viel benutzen Parkflächen ihre Botschaften übermitteln“, sagt Michael Altrichter.

Landschaften zu Werbeträgern

Der selbstfahrende Druckroboter „Pixelrunner“ des Gründerteams Ronald Schaumberger, Christian Saminger und Rainer Karge macht Landschaften zu Werbeträgern. Großflächige Sujets kennt man von Sport-Events wie dem Motorsport, American Football oder aus Einflugschneisen von Flughäfen. Wurden die Sujets bisher mühsam in tagelanger Handarbeit von ganzen Teams aufgebracht, erledigt der Pixelrunner diese Aufgabe in wenigen Stunden. „Niemand schaut mehr auf die klassischen Werbetafeln. Da ist das eine echte Innovation“, so Altrichter.

50 Kilometer pro Stunde

Der Pixelrunner arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 50 Quadratmetern pro Stunde und bringt dabei unterschiedlichste Farben auf: „Bei einem Marathon sollen die Brandings sofort wieder löschbar sein, auf mehrtägigen Veranstaltungen dennoch nicht an Strahlkraft einbüßen“, so Pixelrunner Co-Gründer Christian Saminger. Eine Technologie, die überzeugt: So kam der Pixelrunner beispielsweise bereits bei der heurigen „Hahnenkamm-Abfahrt“ in Kitzbühel zum Einsatz.

„Kein klassischer Investment-Case“

„Der Pixelrunner ist spektakulär. Schon in Kürze kann er echten Vierfarbdruck auf Wiesen oder Asphaltflächen in einer Größe und Qualität aufbringen, die bisher absolut unvorstellbar war. Der Pixelrunnner ist natürlich kein klassischer Investor-Case, aber er ist so einzigartig, dass ich vom Erfolg mehr als überzeugt bin“, sagt Michael Altrichter vom Business Angel Netzwerk startup300.

Ronald Schaumberger, Christian Saminger und Rainer Karge leiten die Pixelrunner GmbH seit dem August 2016 gemeinsam. Gefördert wird das Start-up vom AWS Austria Wirtschaftsservice und dem Inkubator tech2b und nun vom Business-Angel-Netzwerk Startup300.

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