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Allianz gegen Uber: Alphabet-Tochter Waymo und Fahrtvermittler Lyft kooperieren bei selbstfahrenden Autos

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Waymo rüstet Minivans mit seiner Technologie aus. © Waymo
Waymo rüstet Minivans mit seiner Technologie aus. © Waymo

Zwei der wichtigsten Rivalen der in der Kritik stehenden Fahrtvermittler-App Uber haben ein Bündnis geschlossen: Waymo und Lyft. Die Google-Tochter Waymo, die gegen Uber prozessiert, und Lyft, der größte Rivale von Uber am US-Markt, haben eine Partnerschaft bei der Weiterentwicklung von selbstfahrenden Autos bekannt gegeben. Welche Produkte die beiden Firmen genau miteinander auf den Markt bringen wollen, ist noch nicht bekannt, die Alphabet-Tochter testet derzeit jedenfalls Minivans mit der so genannten LIDAR-Technologie. Diese ähnelt Radar, anstatt von Radiowellen werden aber Laserstrahlen zur Messung von Abständen zu Objekten oder Geschwindigkeit genutzt.

Genau diese LIDAR-Technologie hat den Rechtsstreit zwischen Waymo und Uber entfacht. Uber wird beschuldigt, sich bei der Google-Schwester bedient zu haben. Anthony Levandowski, der zuvor bei Google dann beim Startup Otto arbeitete und schließlich bei Uber landete, spielt dabei offenbar eine zentrale Rolle – seine Position als Chef von Ubers Projekten mit selbstfahrenden Autos hat er mittlerweile zurückgelegt.

Uber testet in den USA bereits selbstfahrende Autos, musste nach einem Unfall aber seine Testflotte zurückpfeifen. Sein größter Konkurrent Lyft hat bis dato eine Partnerschaft mit General Motors geschlossen, um gemeinsam Chevrolet-Bolt-Modellen das autonome Fahren beizubringen. Im Vergleich zu Uber ist Lyft klein: Investoren bewerteten die Firma zuletzt mit rund 7 Milliarden Dollar, während Uber bei einer Bewertung jenseits der 60 Milliarden Dollar hält. Lyft ist außerdem nur in US-städten verfügbar, während Uber bereits auf der ganzen Welt operiert – auch in Wien.

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