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Airbnb: Finanzspritze von einer Milliarde Dollar soll durch Corona-Krise helfen

Brian Chesky, CEO von Airbnb, auf der Bühne. © Airbnb
Brian Chesky, CEO von Airbnb, auf der Bühne. © Airbnb

Airbnb hätte 2020 eigentlich einen der größten Börsengänge eines US-Tech-Unternehmens hinlegen können. Die Corona-Krise ändert derzeit alles, also auch das. Das Unternehmen, das natürlich unter den Reisebeschränkungen und Lockdowns auf der ganzen Welt leidet, hat sich deswegen frisches Geld besorgen müssen, um durch die Krise tauchen zu können.

Das Unternehmen hat sich deswegen eine Milliarde Dollar bei den Investoren Silver Lake und Sixth Street Partners besorgt, und zwar in Form von Kredit als auch in Form von Equity. Dieses frische Kapital wird dringend gebraucht – immerhin hat Airbnb kürzlich verlautbart, etwa 250 Millionen Dollar locker zu machen um Hosts auszuhelfen, die durch massenweise Stornierungen getroffen werden.

Um die Milliarde Dollar zu bekommen, hat sich Airbnb bereit erklärt, seinen neuen Investoren Zinsen in der Höhe von mehr als 10 Prozent zu zahlen – das ist sehr viel. Die Investoren haben auch Optionsscheine erhalten, die in Aktien mit einer Bewertung des Unternehmens von 18 Milliarden Dollar umgewandelt werden können. Das berichtet aktuell das Wall Street Journal. Bei der letzten großen Investmentrunde wurde Airbnb noch mit 35 Milliarden Dollar bewertet.

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