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Achtung Bitcoiners, das wird jetzt eine ruppige Fahrt

© Anne Nygård on Unsplash
© Anne Nygård on Unsplash

Wer die Milliarden purzeln sehen will, der geht auf CoinMarketCap und aktualisiert die Webseite alle paar Sekunden. 500, 496, 493, 490 Milliarden Dollar – derzeit kann man in Echtzeit zusehen, wie dem Markt für Krypto-Assets die Luft ausgeht. Hält der Trend an, dann haben Krypto-Assets einen traurigen neuen Rekord geschafft und innerhalb von weniger als einem Tag etwa 100 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung verloren. Vor etwa 24 Stunden waren es noch 580 Milliarden Dollar.

Die Hoffnungen vieler Bitcoin-Investoren, dass BTC diese Woche seinen bisherigen Rekord von 20.000 Dollar einstellt und auf ein neues Allzeithoch schießt, erfüllen sich vorläufig nicht. Stand Bitcoin gestern noch bei etwa 19.400 Dollar, sind es jetzt nur mehr 17.000 Dollar – fast 11 Prozent hat BTC in den vergangenen 24 Stunden nachgegeben.

Und da sind Bitcoin-Halter noch gut dran. Jene, die kürzlich in andere Crypto-Assets von Ethereum abwärts investiert haben, werden noch längere Gesichter ziehen. Minus 15 Prozent bei Ethereum (ETH), minus 24 Prozent bei XRP, minus 20 Prozent bei Chainlink (LINK), Cardano (ADA) und Stellar (XLM), und so weiter und so fort – der Anblick der Kurs-Charts ist heute kein großer Spaß.

Wo ist der Boden?

Nunmehr stellt sich die Frage, wie weit es noch hinuntergehen kann. Bitcoin bei 17.000 Dollar sieht etwas danach aus, als könnte sich der Kurs fangen – die nächsten Stunden und Tage werden zeigen, welche Preise Trader noch gewillt sind zu bezahlen. Derzeit ist natürlich der Stablecoin Tether (USDT) das gefragteste Asset am Markt – es wird von Tradern gerne genutzt, um sich schnell aus stürzenden Werten wie BTC, ETH oder XRP zurückzuziehen und im Safe Haven auf bessere Zeiten zu warten.

Je nachdem, wann man dieses Jahr eingestiegen ist, stellt sich die Situation auch dar. Viele hoffen darauf, dass die Kurse von Crypto-Assets noch weiter hinunter rasseln und sie einen günstigen Punkt zum Wiedereinstieg finden – andere, die in den letzten Tagen und Wochen bei relativ hohen Preisen zugekauft haben, hoffen vermutlich auf bald wieder steigende Kurse. Und die Hodler? Nun, die werden weiter das tun, was sie immer tun. Abwarten und Tee trinken.

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