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„Achse Wien-Berlin stärken“: Schramböck besucht österreichische Gründer in Berlin

Margarete Schramböck bei einem Frühstück mit österreichischen Gründern in Berlin. © BMDW
Margarete Schramböck bei einem Frühstück mit österreichischen Gründern in Berlin. © BMDW

Viele Startup-Gründer aus Österreich zieht es in die deutsche Hauptstadt Berlin. Der leichte Zugang zu Risikokapital und die niedrigen Lebenserhaltungskosten machen Berlin zu einer der beliebtesten Startup-Städte Europas. „Wien muss sich hier nicht verstecken“, sagte die Bundesministerin für Digitales und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck. Die ehemalige A1-Chefin hat am Wochenende österreichische Gründer in Berlin besucht und warb dafür, die Achse Wien-Berlin zu stärken.

„Brauchen kreative Lösungen in der Jurisdiktion“

An dem Treffen namen Sophie Chung von Qunomedical, Claudia Winkler von Goood, Ewald Hesse von Grid Singularity, Maximilian Tayenthal von N26, Ferdinand Dietrich von store.me, Jenny Bolt von der Bitkom und Shermin Voshmgir vom neuen Krypto-Institut der WU Wien teil. Wichtiges Thema war die Herausforderung, vor die Startups durch nationalstaatliche Regulierungen gestellt werden. „Die Regierungen müssen zusammenarbeiten, um Lösungen für dieses strukturelle Problem zu finden und gleichzeitig mit kreativen Lösungen im Jurisdiktionsbereich aufwarten, um die Unternehmerinnen und Unternehmer in ihrem Alltag abzuholen“, sagt Voshmgir, die in Berlin den BlockChainHub gegründet hat. In Österreich sind etwa regulatorische Sandboxes für Blockchain-Startups geplant.

Innovationshauptstadt der Nischen-Lösungen

Schramböck: „Start-Ups sind wichtig, um den Wirtschaftsstandort Österreich durch Innovation weiterzubringen. Daher müssen wir entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, um Unternehmertum in allen Betriebsgrößen zu erleichtern.“ Geschehen soll das etwa über eine Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen kleineren und größeren Unternehmen, denn Netzwerke seien gerade zu Beginn von enormer Bedeutung.

Berlin und Wien verbinde vor allem die hohe Lebensqualität und den guten Zugang zu hochqualifizierten Arbeitskräften. Wien ist vor allem für bestimmte Nischen Innovationshauptstadt, betont Schramböck die Vorzüge des Standortes.

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