Channel

Startups

TV-Investments

450.000 Euro für Schnabli, Pimotti und Lobu bei „2 Minuten 2 Millionen“

Konstantin Klingler und Moritz Stephan pitchen bei "2 Minuten 2 Millionen". © Gerry Frank
Konstantin Klingler und Moritz Stephan pitchen bei "2 Minuten 2 Millionen". © Gerry Frank

Der große Gewinner der fünften Folge der fünften Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ heißt offiziell Pimotti Pizzastein. Für das Backofen-Upgrade aus Hallein wollte Heinrich Prokop 250.000 Euro locker machen – zustandegekommen ist das Investment am Ende leider doch nicht. Immerhin: Katharina Schneider nimmt den Pizzastein ins Teleshop-Programm auf. Schnabli, das Inhalationsgerät für Kids mit Hörspielen, wird dafür bei Bipa erhältlich sein und erhält von Prokop zusätzlich 150.000 Euro, erstmals mit Gewinnbeteiligung. Für Lobu haben alle Investoren zusammengelegt und 40.000 Euro investiert – von Seven Ventures kommen zusätzlich 10.000 Euro Medienvolumen.

Pimotti-Pizza ist „hervorragend“

Pimotti-Co-Founder Alexander Hocevar macht den Anfang und fordert 10 Prozent für 300.000 Euro. Haselsteiner zeigt sich nach dem Pitch skeptisch – so einen Stein bekomme er doch auch bei einem seiner Partner. Michael Altrichter rettet die Situation: „Ich wüsste nicht woher ich so einen Stein bekomme“. Leo Hillinger kostet: „Eure Pizza ist hervorragend“. Der Pizzastein unterscheidet sich vor allem durch das hochwertige Material (Schamott statt sonst üblicher Coderit aus China) von anderen Pizzasteinen (mehr zur Story von Pimotti). Prokop schlägt mit Clever Clover schließlich zu und will zunächst 300.000 Euro für 20 Prozent. Für Katharina Scneider ist es ein „klassischer Problemlöser für ein Problem das uns gar nicht so bewusst war“.  Ein angepeiltes Investment von 250.000 Euro ist am Ende leider nicht zustandegekommen, bedauert Heinrich Prokop beim „Public Viewing“ von Trending Topics – den Pizzastein könne er aber nur jedem wärmstens ans Herz legen.

Schnabli macht bei Bipa Karriere

Das Inhalationsgerät, das Philipp Tirmann ursprünglich für seine Tochter entwickelt hat, ist bei den Investoren gut angekommen. Schnabli erleichtert Kleinkindern das Inhalieren über einer Schüssel mit heißem Wasser und hält sie dabei mit Hörspielen bei Laune. Von Haselsteiner kommt eine klare Absage, Schneider ist skeptisch und Altrichter ist die digitale Komponente zu gering. Die Seven Ventures hebt Schnabli schließlich in die Handelskette Bipa und Prokop schlägt mit 150.000 Euro für 15 Prozent und einer Gewinnbeteiligung zu. Das Investment ist kurz vor dem Closing, sagt Tirmann auf Nachfrage von Trending Topics.

Investoren legen zusammen für Schüler-Startup Lobu

Lobu stärkt mit seiner Geschäftsidee den lokalen Buchhandel. Nutzer können Bücher via SMS oder online bestellen, Lobu leitet die Bestellung an lokale Buchhandlungen weiter und versendet per Fahrradbote oder Post. Lieferung aus den USA? „Wir haben uns gedacht, dass das ein bisschen umständlich ist“, sagt Klingler vor den Investoren und will 30.000 Euro für 7 Prozent. Haselsteiner ist hingerissen und überredet seine Kollegen, gemeinsam zu investieren: „Seid nicht so klemmig“. Daniel Zech bietet über die Seven Ventures 10.000 Euro Mediavolumen. 40.000 Cash für 11 Prozent kommen zusätzlich von allen Investoren. Die 40.000 Euro, die Klingler und Stephan zugesagt bekommen haben, erhalten die beiden Gründer erst, wenn Stephan im April 18 Jahre alt wird. Bis dahin wird das Investment noch nachverhandelt, verrät Klingler Trending Topics.

Leer ausgegangen sind diesmal B.A.M. mit der innovativen Ski-Bindung „Pindung“ und Kühbrein Most mit einem Streuobst-Getränk aus dem Mostviertel. Dass sie Getränke-Startups grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen, machten die Investoren bereits in der vierten Folge „2 Minuten 2 Millionen“ klar. „Das ist ein schweres Business“, sagte Prokop nach dem Pitch zu dem Natur-Kola Hoobert, das ebenfalls kein Investment lukrieren konnte. Mit B.A.M. ging auch schon das zweite Ski-Startup in der aktuellen Staffel leer aus. Immerhin: Ünique Skis konnte nach der TV-Show ein Investment über 200.000 Euro einholen – vielleicht klappt es auch für die Münchner bald.

 

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen