Start-up-Show

#2min2mio: Foto-App Dvel staubt 800.000 Euro ab, Skischuh Freemotion ergattert 300.000 Euro

Das Gründer-Team rund um Peter Buchroithner. © Tom Roschanek
Das Gründer-Team rund um Peter Buchroithner. © Tom Roschanek

Die erste Folge von Staffel 3 von „2 Minuten 2 Millionen“ ist zu Ende, und es gibt zwei Start-ups, die sich über Investments freuen können. Der große Abräumer des Abends ist das Start-up Dvel (mehr dazu hier), das insgesamt 800.000 Euro (50 Prozent in Cash von Business Angel Michael Altrichter, 50 Prozent in Form von Mediavolumen  SevenVentures) zugesagt bekam. Die Macher der Foto-App sind bereits im Dezember ins Start-up-Programm des Business-Angel-Netzwerks Startup300 aufgenommen worden, dem auch Altrichter angehört (TrendingTopics.at berichtete).

Dvel gibt dafür 30 Prozent der Firmenanteile (20 Prozent an Altrichter, 10 Prozent an SevenVentures) ab und will das frische Kapital vorrangig in Wachstum stecken. Derzeit ist das Start-up in Los Angeles, von wo man aus den US-Markt bearbeiten will. Cashflow-positiv, so Gründer Peter Buchroithner, wolle man dann Mitte 2017 werden. Ein weiteres, ziemlich ambitioniertes Ziel: 2017 will man 300 Millionen (!) monatlich aktive Nutzer haben, derzeit hat man eigenen Angaben zufolge aber lediglich 50.000 User in 80 Ländern.

Geld machen will man mit Content Marketing bzw. Native Advertising: Firmen sollen Promotions für Produkte unter die Fotos der Nutzer mischen können. In dem sicher boomenden US-Markt für mobile Werbung, dem sich das Start-up widmen will, konkurriert man allerdings mit Größen wie Facebook oder Twitter. Möglich ist, dass sich Dvel entweder bald umbenennt oder eine zweite App launcht: Kürzlich wurde eine neue Facebook-Seite für Swell.wtf sowie die Webseite www.swell.wtf gelauncht, am 11. März soll die Auflösung kommen.

Haselsteiner investiert in Skischuh

Ebenfalls erfolgreich war die Firma Freemotion, die einen bequemen Skischuh, der nicht zwickt, auf den Markt gebracht haben. Investor und Baulöwe Hans Peter Haselsteiner (Strabag) steckte 300.000 Euro in Freemotion und bekommt 25,1 Prozent der Firmenanteile. Das Geld soll zu zwei Drittel in die Produktion, zu einem Drittel ins Marketing gesteckt werden.

Nicht erfolgreich waren die Jungfirmen Tie-Angel, das einen Patz-Schutz für Krawatten produziert (Haselsteiner: “Bitte bitte machen´s was anderes”), und Vitolerance, ein Online-Supermarkt für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Intoleranzen und Allergien. Investor Heinrich Prokop, selbst im Lebensmittelgeschäft, stellte sich Vitolerance immerhin als Berater zur Verfügung.

Ein weiterer Effekt der Sendung: Die Foto-App Dvel und die Webseite von Vitolerance gingen kurzzeitig wegen Überlastung der Server in die Knie.

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