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2 Minuten 2 Millionen: Zuseher können auch in Startups investieren – ab 10.000 Euro

Die Investoren von "2 Minuten 2 Millionen". © Puls4
Die Investoren von "2 Minuten 2 Millionen". © Puls4

Fans der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ können, bei entsprechendem Kapital, demnächst selbst in ausgewählte Startups investieren. Los geht es während der 5. Folge, die am 27. Februar ausgestrahlt wird, mit dem ersten Startup – welches, ist noch geheim. Für dieses ungewöhnliche Angebot arbeitet Puls 4 mit der österreichischen Crowd-Investing-Plattform PrimeCrowd zusammen, zu deren Investoren-Netzwerk auch Heinrich Prokop gehört. Wer Interesse hat, muss die Show aufmerksam verfolgen: Nachdem das ausgewählte Startup gepitcht hat, gibt es eine kurze Einblendung von PrimeCrowd. Zuseher können sich dann über die PrimeCrowd-Website registrieren.

Direkt-Investment ab 10.000 Euro

In diesem Fall wird es deutliche Unterschiede zu herkömmlichem Crowdinvesting geben, erklärt PrimeCrowd-Marketingchef Kambis Kohansal Vajargah gegenüber Trending Topics: „Es handelt sich nicht um ein Nachrangdarlehen, sondern ein direktes Investment“. Das bedeutet auch, dass interessierte Zuseher über das notwendige Kleingeld verfügen sollten: „Investments sind erst ab 10.000 Euro möglich“, so Kohansal. Wie groß der erworbene Anteil ist, hängt von der Bewertung des Startups ab. Bei österreichischen Sartups in dieser Größenordnung bewegt sich die Bewertung im Durchschnitt laut Kohansal zwischen 800.000 Euro und 1,5 Mio. Euro.

Investoren mit einschlägigem Netzwerk bevorzugt

Es gibt noch einen anderen wichtigen Unterschied zu klassischen Nachrangdarlehen-Investments über Crowdinvesting-Plattformen. Nachdem sich ein Zuseher für ein „2 Minuten 2 Millionen“-Investment registriert hat, wird er von PrimeCrowd kontaktiert und ein Treffen mit Experten und dem Startup arrangiert. „Erst wenn das Investment auch für das Startup passt, wird unterzeichnet“, sagt Kohansal. Dementsprechend wäre es wünschenswert, wenn ein interessierter Investor nicht nur Cash, sondern auch Wissen und ein Netzwerk einbringen könnte, meint Kohansal.

Mit dem gesamten Team bereitet sich PrimeCrowd auf den Andrang vor. „Durch die Zusammenarbeit erwarten wir uns einen starken Zuwachs des Investoren-Netzwerks“, sagt Kohansal. Derzeit besteht das Netzwerk aus über 700 Investoren. Wenn in ein Startup investiert wird, tun sich in der Regel fünf bis zehn Personen aus dem Netzwerk zusammen, um gemeinsam mehr Investmentkapital bereit zu stellen.

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