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2 Minuten 2 Millionen: In Folge sieben war nur ein Startup erfolgreich

DJ Troyanova präsentiert bei "2 Minuten 2 Millionen" das Karton-Spielzeug Brixii. © Gerry Frank
DJ Troyanova präsentiert bei "2 Minuten 2 Millionen" das Karton-Spielzeug Brixii. © Gerry Frank

In der siebten Folge der Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ war nur eine der vier Jungfirmen erfolgreich. Brixii konnte 120.000 Euro von Teleshopping-Chefin Katharina Schneider einsammeln. Unverschwendet, Spinum und Holzfeuerküche gingen leer aus.

Unverschwendet: Hillinger und Prokop flüstern sich aus dem Investment

Den Anfang machte Unverschwendet, ein Wiener Jungunternehmen, das Obst und Gemüse vor dem Abfall rettet, einkocht und in kleine Gläschen packt. Die Diesenreiter-Geschwister sind finanziell mit der Firma an ihre Grenzen gestoßen und wünschen sich bei „2 Minuten 2 Millionen“ zunächst ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent der Firma. Die Investoren zweifeln an der Skalierbarkeit, die Margen scheinen dann aber doch zu überzeugen: „Wir bekommen das meiste Obst und Gemüse geschenkt“, verrät Cornelia Diesenreiter. Leo Hillinger steht auf, um mit Heinrich Prokop flüsternd einen Deal auszuhandeln. Prokop: „Foodwaste ist eines der größten Themen in unserer Branche“. Für ihn ist es noch zu früh für ein Investment, aber er versucht für ein rasches Wachstum an Venionaire Capital zu vermitteln. Hillinger lehnt ebenfalls ab: „Ihr seid am richtigen Weg, bleiben wir in Kontakt“.

„Sie wollen uns schröpfen“

Spinum hat eine patentierte Schröpftasse entwickelt, die mit einer Vakuum-Methode Gesichtsfalten verschwinden lässt.  Unternehmerin Andrea Krebs sucht vor allem jemanden, der ihr beim Marketing hilft. Bei einem konkreten Angebot tut sich die Osteopathin allerdings schwer. Nach einigem Hin-und-her will sie für 10.000 Euro 1 Prozent der Firma abtreten. Haselsteiner: „Sie wollen uns schröpfen“. Die Frage nach dem bisherigen Absatz macht die Investoren stutzig: „3 oder 4 Stück habe ich an Freundinnen verkauft“, sagt Krebs. Katharina Schneider scheint zunächst trotzdem überzeugt zu sein: „Das ist ein klassischer Problemlöser“. Aber: Das Produkt ist ihr zu stark von den unterschiedlichen Kunden abhängig. Sie sorgt sich um Blutergüsse im Gesicht unzufriedener Kunden und lehnt ein Investment ab. Prokop springt ein uns will Krebs ein paar Stunden bei der Marketing-Agentur Hackabu sponsern. Krebs: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Aber jetzt habe ich Hunger“.

Holzfeuerküche: Die Jury bestellt, investiert aber nicht

Ebenfalls leer ging die Holzfeuerküche aus, obwohl die Investoren von dem Luxus-Griller sehr angetan waren. Kurt Gellner wollte 250.000 Euro für 20 Prozent seiner Firma. Er brauche das Kapital vor allem für Marketing und Vertrieb. Immerhin: Katharina Schneider wünscht sich eine Holzfeuerküche zum 50. Geburtstag. Hillinger: „Also in 20 Jahren?“ Auch Haselsteiner und Hillinger bestellen schließlich einen Griller für Firmenevents.

Schneider will Brixii zu „internationalem Hit“ machen

Gerettet wurde die siebte Folge der aktuellen Staffel „2 Minuten 2 Millionen“ schließlich von dem letzten Startup: Brixii baut Spielzeug aus Karton, tritt als Familie mit beiden Kids auf und hat die Jury, allesamt selbst Eltern, gleich in der Tasche. Gründer Nicolaus Helletzgruber, der auch für den Wiener Technoball verantwortlich zeichnet, ist auf der Suche nach einem starken Logistik- und Vertriebspartner. Er bietet den Investoren 15 Prozent für 120.000 Euro. Das Kartonspielzeug sei noch nicht am Markt, aber es können 50.000 Stück pro Monat produziert werden. Vor allem Katharina Schneider, die selbst einen Sohn hat, ist sehr begeistert und will Brixii „international zum Hit machen“. Schneider schreibt ihr Angebot über 120.000 Euro für 26 Prozent auf den Karton-Stein und Helletzgruber willigt sofort ein.

 

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