Dritte Staffel

2 Minuten 2 Millionen: Das sind alle Start-up-Investments der TV-Show, die Jungfirmen Millionen brachten

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Viel Freude bei Gründern über den Geldregen. © Fotolia/alphaspirit
Viel Freude bei Gründern über den Geldregen. © Fotolia/alphaspirit

Die dritte Staffel der TV-Show 2 Minuten 2 Millionen ist am Dienstag Abend zu Ende gegangen – und hat nicht nur sehr gute Quoten geschafft, sondern einer ganzen Reihe an österreichischen Start-ups Investments eingebracht. TrendingTopics.at gibt einen Überblick über die Investments der Show, die die Investoren Hans Peter Haselsteiner, Leo Hillinger, Marie-Helene Ametsreiter (Speedinvest), Michael Altrichter, Heinrich Prokop (Clever Clover) und SevenVentures (Mediavolumen) getätigt wurden.

Zu beachten ist: Bei manchen Deals der Show, die schon im Vorjahr abgedreht wurde, haben sich im Nachfeld kleinere oder größere Details geändert. Auch ist es passiert, dass in der Sendung ausgemachte Deals (noch) nicht zustande kamen (z.B. Susas Mus, Upsynth oder Zone-X) oder Start-ups die Investment-Chance nicht wahrnahmen (z.B. Fireland Foods).

Dvel: 400.000 Euro (plus 400.000 Euro Mediavolumen)

Das Gründer-Team rund um Peter Buchroithner. © Tom Roschanek
Das Gründer-Team rund um Peter Buchroithner. © Tom Roschanek

Die Foto-App Dvel von Gründer Peter Buchroithner hat von Business Angel Michael Altrichter (hier im Interview) und dessen Business-Angel-Netzwerk Startup300 (mehr Details dazu hier) 400.000 Euro erhalten, SevenVentures hat außerdem TV-Werbung im Wert von 400.000 Euro zugesichert, das ist aber noch nicht fixiert. Denn Dvel ist mittlerweile stark auf den US-Markt ausgerichtet und befindet sich derzeit in der Phase eines Rebrandings, Nutzer werden von der alten App in die neue App Swell überführt.

Freemotion: 300.000 Euro für neuartigen Skischuh

© Freemotion
© Freemotion

Die Firma Freemotion, die einen bequemen Skischuh entwickelt, hat von Investor und Baulöwe Hans Peter Haselsteiner (Strabag) 300.000 Euro bekommen und dafür 25,1 Prozent der Firmenanteile abgegeben. Im November wird die neue Version des Skischuhs rechtzeitig zur Wintersaison auf den Markt kommen. Laut Haselsteiner ist Freemotion derzeit sein „Lieblings-Start-up“.

Hokify: 1 Mio. Euro für das Tinder für Jobs

Wisch und weg: Hokify ahmt Tinder nach. © Fotolia/Hokify Montage Horizont
Wisch und weg: Hokify ahmt Tinder nach. © Fotolia/Hokify Montage Horizont

In der Show noch unter dem Namen Jobswipr gestartet, hat das Wiener Start-up Hokify (TrendingTopics.at berichtete) eine Million Euro von Michael Altrichter und dem Business-Angel-Netzwerk Startup300 erhalten. Hokify ist eine App, die nach dem Tinder-Prinzip User einfach Jobinserate am Smartphone durchsuchen lässt. Firmen zahlen dafür, mit den Stellenannoncen in der App vertreten zu sein.

Parkbob: 200.000 Euro für Parplatzfinder-App

Parkbob-Gründer Christian Adelsberger. © Florian Wieser
Parkbob-Gründer Christian Adelsberger. © Florian Wieser

Das Wiener Start-up Parkbob von Gründer Christian Adelsberger hat ein Investment von insgesamt 200.000 Euro erhalten, Geldgeber sind der Wiener Risikokapitalgeber Speedinvest (CEO Oliver Holle hier im Interview), der mit 100.000 Euro für sechs Prozent der Firmenanteile einsteigt, sowie die Business Angels Nikolaus Futter (Compass-Gruppe), Martin Egger (Geschäftsführer der Wiener Kommunikationsagentur lautstark) und Markus Ertler (Ex-Immobilien.net). Wie TrendingTopics.at exklusiv berichtete, wird Parkbob demnächst in die reichweitenstarke Handy-Parken-App integriert, die von der Stadt Wien und A1 betrieben wird.

Kiweno: 7 Millionen Euro Mediavolumen für Bluttests

kiwenos Technik-Chef Georg Molzer piekst Geschäftsführerin Bianca Gfrei für eine Blutprobe. © Jakob Steinschaden
kiwenos Technik-Chef Georg Molzer piekst Geschäftsführerin Bianca Gfrei für eine Blutprobe. © Jakob Steinschaden

Das Start-up Kiweno rund um Gründerin Bianca Gfrei bekam TV-Werbung in Deutschland und Österreich im Wert von sieben Millionen Euro und hat dafür 26 Prozent der Firmenanteile an 7NXT als Lead-Investor und SevenVentures Austria abgegeben. Das Produkt, das verkauft und bald mit einer großen Kampagne beworben wird, ist heftig umstritten: Immunologen sagen, dass das Testverfahren, dass Kiweno zur angeblichen Feststellung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten verwendet, nicht geeignet ist und keine richtigen Ergebnisse liefern könne (TrendingTopics.at berichtete).

KinesicMouse: 50.000 Euro Mediavolumen

Das Start-up KinesicMouse, das es körperlich beeinträchtigten Menschen ermöglicht, Computer-Programme (z.B. Games) mit Kopf- und Gesichtsbewegungen zu steuern, hat von SevenVentures Austria TV-Werbung im Wert von 50.000 Euro zugesprochen bekommen.

CashQuizz: 500.000 Euro für Quizz-App (plus 200.000 Euro Media)

Die Gründer Philipp Wolschner und Daniel Döberl bei "2 Minuten 2 Millionen". © Puls 4
Die Gründer Philipp Wolschner und Daniel Döberl bei „2 Minuten 2 Millionen“. © Puls 4

Während SevenVentures Austria nach wie vor 200.000 Euro Mediavolumen für das Start-up CashQuizz zur Verfügung stellen will, hat eine Riege an Business Angels zusammengelegt und zusätzlich 500.000 Euro springen lassen (mehr dazu hier). CashQuizz will sich von anderen Rätsel-Apps unterscheiden, indem man täglich echtes Geld an Nutzer auszahlt.

SilenTree: 120.000 Euro für hölzernen Christbaum-Ersatz

© SilenTree
© SilenTree

Für 120.000 Euro ist Hans Peter Haselsteiner in das Start-Up 3 Design Tirol eingestiegen und hat dafür 25 Prozent der Unternehmensanteile bekommen. Die Jungfirma produziert aufstellbaren, ansprechend designten Christbaum-Ersatz SilenTree aus Holz, der Plastikbäume ablösen soll.

Playbrush: 700.000 Euro für smarte Kinderzahnbürste

Hoffentlich rutscht das Smartphone nicht ins Waschbecken. © Playbrush
Hoffentlich rutscht das Smartphone nicht ins Waschbecken. © Playbrush

Das in Wien und London ansässige Start-up Playbrush (TrendingTopics.at berichtete) hat 700.000 Euro von Speedinvest und Business Angel Hansi Hansmann (hier im Interview) erhalten. Die Jungfirma verkauft smarte Aufsätze für Kinderzahnbürsten, die Putzbewegungen registrieren und per Bluetooth mit einem am Smartphone installierten Spiel kommunizieren. So soll Kindern etwas Spaß während dem lästigen Zähneputzen geboten werden, um sie zur Zahnhygiene zu motivieren.

Flying Tent: 150.000 Euro für Hängematten-Zelt

Zwischen den Bäumen herumhängen. © Startraveller
Zwischen den Bäumen herumhängen. © Startraveller

Das Kärntner Start-up Startraveller ergatterte 150.000 Euro für sein Hängematten-Zelt Flying Tent von Hans Peter Haselsteiner und Heinrich Prokop bzw. dessen Inkubator Clever Clover. Startraveller gibt dafür vorerst 30 Prozent der Firmenanteile ab, wenn es genug Umsatz mit dem Verkauf des Zeltes gemacht und das Investment zurückgezahlt hat, reduzieren Haselsteiner und Prokop ihre Beteiligung auf 25,1 Prozent (TrendingTopics.at berichtete).

Gatherer: 100.000 Euro für Terminfinder-App

Das Gatherer-Team: DesiréZottl, Thomas Ederer, Michael Kraftner, Aleksandar Palic und Carina Skladal. © Gatherer
Das Gatherer-Team: Thomas Ederer, DesiréZottl, Michael Kraftner, Carina Skladal und Aleksandar Palic. © Gatherer/Isabella Enigl

Das niederösterreichische Start-up Gatherer rund um Gründerin Desiree Zottl hat von Speedinvest und Pioneers Ventures zusammen 100.000 Euro Investment bekommen (Pioneers Ventures sprang für Michael Altrichter ein, der dann doch nicht investieren wollte). Die App soll Nutzern dabei helfen, Termine mit anderen über verschiedene Kanäle hinweg (Facebook, E-Mail, SMS, etc.) zu koordinieren (TrendingTopics.at berichtete).

Greetzly: 500.000 Euro für Starvideo-Start-up

Paul Resch und Alexander Lachinger von Greetzly. © Greetzly
Paul Resch und Alexander Lachinger von Greetzly. © Greetzly

Das Wiener Start-up Greetzly hat vom Wiener Risikokapitalgeber Speedinvest sowie dem Business-Angel-Netzwerk Startup300 insgesamt 500.000 Euro Investment erhalten (TrendingTopics.at berichtete). Die Jungfirma bietet Nutzern an, sich gegen eine kleine Gebühr Glückwunsch-Videos zu besonderen Anlässen bei Prominenten zu bestellen, die auf der Plattform vertreten sind.

Pwnwin: 200.000 Euro für Gaming-Plattform

Das pwnwin-Team. © pwnwin
Das pwnwin-Team. © pwnwin

Business Angel Michael Altrichter, das von Altrichter unterstützte Business-Angel-Netzwerk Startup300 sowie die Martin Global AG aus der Schweiz auf sind die neuen Investoren des oberösterreichischen Start-ups Pwnwin (TrendingTopics.at berichtete). Bei Pwnwin können Nutzer Games wie „League of Legends“ gegeneinander zocken und dabei um echtes Geld spielen – und die Jungfirma erhält jedes mal eine Provision.

Kukla: 50.000 Euro für das Wickelkleid für Frauen

Das Wiener Mode-Label Kukla  hat ein Wickelkleid für Frauen kreiert, das sich jedem Frauentypus und Anlass anpassen können lassen soll. Zwei Investoren hat die Idee gefallen: Kukla ist mit einem Investment von 50.000 Euro von Hans Peter Haselsteiner und Michael Altrichter nach Hause gegangen.

Kinderkistl: 50.000 Euro von Leo Hillinger

Bastelutensilien im Abonnement: Die Wiener Jungfirma von Ursula Ressl hat für seinen Online-Shop, in dem man sich das Kinderkistl bestellen kann, 50.000 Euro von Leo Hillinger bekommen. Mit den Spielideen von Kinderkistl sollen Kinder die Möglichkeit bekommen, sich spielerisch künstlerisch zu betätigen. Pro Monat zahlen Kunden für das Abo ab 20 Euro.

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